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Via dei Monti Lariani: vierter CAI-Abschnitt Garzeno–Sorico

Garzeno–Peglio: erster Teil durch Liro- und Dosso-Tal

Der vierte Abschnitt der Via dei Monti Lariani führt von Garzeno nach Sorico. Die rund 50 Kilometer sind in zwei lange Teilstücke gegliedert: Garzeno–Peglio umfasst 24 Kilometer, etwa acht Stunden Gehzeit und 300 Höhenmeter Aufstieg. Peglio–Sorico misst 26 Kilometer, dauert laut Wegbeschreibung etwa acht Stunden 30 Minuten und steigt insgesamt 626 Höhenmeter an. Diese Etappenangaben machen die Aufteilung zu einer mehrtägigen Bergwanderung nachvollziehbar.

Von Garzeno führt der Weg durch das Tal des Flusses Liro und die abgelegenen Täler von San Jorio und Dosso. Ländliche Weiler und ehemalige Almgebäude liegen entlang des Bergpfads. In der Valle Albano erreicht die Route Cagnavo und später weitere verstreute Siedlungen; anschließend zieht sie in das Tal des Dosso. Dosso del Liro liegt noch vor Peglio: Der Weg erreicht den Ort nach dem Abstieg aus dem Dosso-Tal und führt von dort weiter zum Zwischenziel Peglio.

Peglio–Livo–Sorico: der zweite Abschnitt

Peglio liegt oberhalb Gravedona und bildet den Übergang zwischen Dosso del Liro und Livo. Von hier verläuft die zweite Etappe durch die Täler von Livo, San Vincenzo und Sorico. Die Madonna di Pian di Gorghiglio liegt am Übergang von Peglio nach Livo. Danach folgen der Ortsbereich von Livo und der Weg durch die Bergtäler in Richtung Sorico. Der Untergrund wechselt zwischen Wegen, alten Saumpfaden und gepflasterten Abschnitten; steile Anstiege und Abstiege prägen diesen Teil.

Nach Barro quert der Weg den Bares-Bach. Die örtliche Wegbeschreibung weist darauf hin, dass diese Passage nach längeren Regenperioden schwierig bis unpassierbar sein kann. Gegen Sorico führt der Pfad durch das Tal und über Wiesen bei Piazza Lunga; zum nördlichen Endort geht es zuletzt über eine gepflasterte Treppe hinunter.

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Etappen, Landschaft und Orientierung

Die erste Etappe verbindet Garzeno, das Lirotal, das Tal von Dosso und Peglio. Die zweite führt von Peglio über Livo und San Vincenzo hinunter nach Sorico. So lässt sich die Tagesfolge an den tatsächlichen Zwischenorten orientieren. Im Schlussbereich öffnen sich Blicke auf den nördlichen Comer See, den Monte Legnone und den Lago di Mezzola. Der Lago di Mezzola liegt dabei im Übergangsraum nördlich des Comer Sees.

Die Wege sind mit rot-weiß-roten Markierungen versehen, deren Nummern den vier Abschnitten der Via zugeordnet sind. Der Verlauf nutzt Bergpfade, Weilerwege und Saumpfade und unterscheidet sich damit deutlich von den Promenaden am See. Der gesamte Höhenweg führt über vier Abschnitte von Cernobbio nach Sorico; der vorherige Abschnitt Grandola ed Uniti–Garzeno endet am Start dieses nördlichen Schlussteils.

Etappenende in Sorico

Die Orte liegen auf verschiedenen Abschnitten der Tour, sodass Anreise und gewünschter Tagesendpunkt gemeinsam geplant werden. Unterkünfte in Sorico befinden sich am Zielort am See. Die Kombination aus zwei langen Etappen, abgelegenen Bergwegen und der Bachquerung nach Barro macht die Routenbeschreibung zu einer wichtigen Grundlage für die Tourenplanung.